Vitaferro Brause

5,71 €
20 Stück
  • Beschreibung

Anwendungshinweise

  • Lösen Sie die Brausetabletten in 1/2 - 1 Glas Wasser.
  • Nehmen Sie die gelösten Brausetabletten 1/2 - 1 Stunde vor den Mahlzeiten ein. Im Bedarfsfall kann die Brausetablette auch in Vitamin-C-haltigem Fruchtsaft gelöst werden.
  • Bei Kindern kann die Lösung zur Steigerung der Verträglichkeit mit der Nahrung vermischt werden.
  • Beim Auftreten von Magen-Darm-Störungen sollten Sie weniger von dem Arzneimittel einnehmen oder die Brausetabletten möglichst zu fleischreichen und Vitamin-C-haltigen Mahlzeiten einnehmen.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene nehmen als Standarddosis 1 Brausetablette pro Tag (entsprechend 80,5 mg zweiwertigem Eisen), bei höhergradiger Blutarmut 2 - 3 Brausetabletten täglich (entsprechend 161 - 241,5 mg zweiwertigem Eisen).
    • Kinder ab 16 kg Körpergewicht nehmen 1 Brausetablette täglich (entsprechend 80,5 mg zweiwertigem Eisen).
  • Grundsätzlich ist eine Eisenbehandlung über längere Zeit durchzuführen. Um bei Eisenmangelanämie einen Behandlungserfolg zu erzielen, ist die Anwendung des Präparates über einen Zeitraum von mindestens 8 Wochen erforderlich.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Überdosierungen mit dem Präparat kann sich äußern in Übelkeit, Erbrechen, Bluterbrechen, Bauchschmerzen, blutigem Durchfall, Fieber, Schläfrigkeit, Blutdruckabfall, Schock, Schüttelkrampf, Atemlähmung, Bewusstlosigkeit.
    • Eine unnötige, langjährige Einnahme großer Mengen von Eisen kann zu einer chronischen Vergiftung führen.
    • Die Einnahme sehr großer Mengen von Eisen (mehr als 60 mg/kg Körpergewicht) kann für Kinder tödlich sein.
    • Suchen Sie bei Verdacht auf Überdosierung sofort einen Arzt auf, damit er notwendige Maßnahmen einleiten kann.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme mit der verordneten Menge fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Indikation

  • Das Präparat ist ein Mittel gegen Blutarmut bedingt durch Eisenmangel.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur Behandlung von nachgewiesenen Eisenmangelzuständen.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Eisen(II)-gluconat oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • bei Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämie, Bleianämie, Thalassämie, Porphyria cutanea tarda)
    • bei Eisenüberladung des Körpers (Hämochromatose, hämolytische Anämie)
    • von Säuglingen.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Häufig: Zahnverfärbung
    • Gelegentlich: Magen-Darm-Störungen wie Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall; unbedenkliche Schwarzfärbung des Stuhls
    • Bei Patienten, die unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leiden (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), können zum Teil heftige Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hauterscheinungen) auftreten.
  • Gegenmaßnahmen
    • Nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein, wenn Sie Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hauterscheinungen) bei sich beobachten.
    • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er den Schweregrad beurteilen und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten kann.
    • Zahnverfärbungen können durch intensive Reinigung der Zähne beseitigt bzw. durch Anwendung eines Trinkhalms vermieden werden.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Warnhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Um das Risiko einer möglichen Eisenüberdosierung zu vermeiden, ist besondere Vorsicht geboten, falls diätetische oder andere Eisensalz-Ergänzungen verwendet werden.
    • Bei vorbestehenden Entzündungen oder Geschwüren der Magen-Darm-Schleimhaut sollte der Nutzen der Behandlung sorgfältig gegen das Risiko einer Verschlimmerung der Magen-Darm-Erkrankung abgewogen werden.
    • Kinder:
      • Bei Kindern darf wegen der Gefahr einer möglichen Eisenvergiftung die vom Arzt verordnete Dosierung nicht überschritten werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

bei Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie das Arzneimittel nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen. Eine Behandlung mit der hohen Dosierung von 3 Brausetabletten pro Tag sollte nicht über längere Zeit erfolgen.
  • Wenn Sie stillen, sollten Sie das Präparat nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Antazida (magensäurebindende Mittel), Nahrungsergänzungsmittel:
      • Aluminium-, Magnesium- und Calcium-haltige Antazida sowie Calcium- und Magnesium-Ergänzungspräparate verringern die Eisenaufnahme.
    • Antibiotika:
      • Die Aufnahme von Tetracyclinen (z. B. Doxycyclin, Minocyclin, Oxytetracyclin) und Chinolon-Antibiotika (z. B. Ciprofloxacin, Levofloxacin, Norfloxacin, Ofloxacin) wird vermindert.
    • Colestyramin (Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte):
      • Colestyramin verringert die Eisenaufnahme.
    • Methyldopa (Mittel gegen Bluthochdruck):
      • Die Aufnahme von Methyldopa wird vermindert.
    • Parkinsonmittel:
      • Die Aufnahme von Levodopa und Carbidopa wird vermindert.
    • Penicillamin (Mittel gegen rheumatische Erkrankungen):
      • Die Aufnahme von Penicillamin wird vermindert.
    • Nichtsteroidale Antirheumatika:
      • Die gleichzeitige Einnahme von Eisensalzen mit nichtsteroidalen Antirheumatika kann die Reizwirkung des Eisens auf die Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts verstärken.
    • Thyroxin (Schilddrüsenmittel):
      • Die Aufnahme von Thyroxin wird vermindert.
    • Die Einnahme des Arzneimittels sollte daher im Abstand mehrerer Stunden (mindestens 2 Stunden) von der Einnahme dieser Mittel erfolgen.
    • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
      • Inhaltsstoffe aus vegetarischer Kost, Tee, Kaffee und Milch hemmen die Aufnahme von Eisen und sollten deshalb nicht gleichzeitig mit dem Präparat eingenommen werden.

Wirkstoff(e)

Eisen (II) gluconat 2-Wasser
Eisen (II) Ion

Hilfsstoff(e)

Saccharin Natrium 2-Wasser
Natrium carbonat 1-Wasser
Ascorbinsäure
Natrium cyclamat
Weinsäure
Natrium hydrogencarbonat
Citronensäure, wasserfrei

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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