VITAMIN B6 HEVERT

67,26 €
  • Beschreibung
Vitamin B6-Hevert Injektionslösung

i.m. i.v.
Bei Vitamin B6-Mangelzuständen (z.B. periphere Neuropathie, Homocysteinämie)

steril und pyrogenfrei, ohne Konservierungsstoffe

Zusammensetzung:
1 Ampulle mit 2 ml Injektionslösung enthält:
Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) 25 mg

Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumhydroxidlösung, Wasser für Injektionszwecke.

Anwendungsgebiete: Behandlung eines Vitamin B6-Mangels, soweit eine orale Arzneimittelgabe nicht möglich ist.

Dosierung: Soweit nicht anders verordnet wird täglich 1 Ampulle "Vitamin B6-Hevert" Injektionslösung (entsprechend 25 mg Pyridoxinhydrochlorid) i.m. oder i.v. injiziert.

Anwendungshinweise: Eine Mischinjektion mit anderen Injektionslösungen wird wegen der nicht vorhersehbaren Wirkung dieser neuen Arzneimittelkombination nicht empfohlen. Sofern die Gabe von mehreren verschiedenen Injektionsarzneimitteln therapeutisch angezeigt ist, sind diese in der Regel nacheinander zu injizieren.
Sollten Mischinjektionen therapeutisch angezeigt sein, z.B. Zumischung eines Lokalanästhetikums, ist die individuelle Verträglichkeit der Mischinjektion bei jedem Patienten und vor jeder Injektion durch eine subcutane Quaddelung oder ggf. durch intramuskuläre Injektion geringster Testmengen, z.B. 0,1 ml der Mischinjektion, zu prüfen.

"Vitamin B6-Hevert" Ampullen können bei Bedarf auch als Trinkampullen verwendet werden.

Pharmakologie: Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die in den meisten Fällen (Ausnahme Vitamine D, und K) dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden müssen, da er sie nicht selbst herstellen kann. Zum größten Teil sind sie zum Aufbau der Enzyme nötig, die ihrerseits wiederum zum Ablauf bestimmter biochemischer Vorgänge im Körper benötigt werden. Der Körper speichert Vitamine, so dass er Schwankungen in Angebot und Nachfrage für einige Zeit ausgleichen kann. Aufgrund der Lebensnotwendigkeit muss ein Mangel zwangsläufig nach einer gewissen Zeit zu Störungen im menschlichen Körper führen.

Typische Anzeichen eines Mangels an Vitamin B6 sind Appetitlosigkeit, Übelkeit, Brechreiz, entzündete Mundschleimhäute und trockene Haut. Die Einnahme bestimmter Präparate wie Verhütungsmittel ("Pille"), Rheuma-Medikamente oder Tuberkulose-Medikamente hebt die Wirkung von Vitamin B6 auf. Den drohenden Mangelerscheinungen kann und muss durch eine erhöhte Zufuhr begegnet werden. Ebenso besteht bei bestimmten (angeborenen) Stoffwechselkrankheiten ein relativer Mangel. Auch Schwangere benötigen eine eineinhalbfach so hohe Menge wie übrige Menschen. Bei einem Mangel an Vitamin B6 ist neben der Einnahme als Medikament eine Bevorzugung bestimmter Nahrungsmittel sinnvoll. Dies sind z.B. Lachs, Makrele, Bananen oder Vollkornbrot.

Gegenanzeigen: "Vitamin B6-Hevert" Injektionslösung darf nicht angewendet werden bei einer Allergie gegen Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) oder einen der sonstigen Bestandteile.

Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte der tägliche Vitaminbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung sichergestellt werden. Dieses Arzneimittel ist (aufgrund seiner Wirkstoffmenge) nur zur Behandlung eines Vitaminmangels bestimmt und darf daher nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung durch den Behandler angewendet werden. Systematische Untersuchungen zur Anwendung von "Vitamin B6-Hevert" Injektionslösung liegen nicht vor. Vitamin B6 geht in die Muttermilch über.

Nebenwirkungen: Im angegeben Dosisbereich für die Vorbeugung und Behandlung eines Vitamin B6-Mangels sind keine Nebenwirkungen bekannt. Tagesdosen über 50 mg können eine periphere sensorische Neuropathie (Erkrankung der Nerven mit Kribbeln und Ameisenlaufen) hervorrufen.
Bei Neugeborenen und Säuglingen können eine starke Sedierung, Hypotonie und respiratorische Störungen (Dyspnoe, Apnoe) auftreten. Die Initialtherapie bei Neugeborenen und Säuglingen darf daher nur unter intensivmedizinischen Bedingungen erfolgen.

Überdosierung: Die langfristige Einnahme (mehrere Monate bis Jahre) von Vitamin B6 in Dosen über 50 mg/Tag

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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