VITAMIN B12 FOLS HEVERT

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  • Beschreibung
Vitamin B12-Hevert + Folsäure-Hevert Injektionslösung

i.v. i.m

Bei makrozytärer Anämie und akuten bzw. chronischen Hepatopathien

steril und pyrogenfrei, ohne Konservierungsstoffe

Zusammensetzung:
1 Ampulle Vitamin B12-Hevert à 2 ml enthält:
Cyanocobalamin
(Vitamin B12-Cyanokomplex) 3000 µg (3 mg)

Sonstige Bestandteile: Ammoniumsulfat, Natriumchlorid, Salzsäurelösung, Wasser für Injektionszwecke.

1 Ampulle Folsäure-Hevert à 2 ml enthält:
Folsäure 20 mg

Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumhydroxidlösung, Wasser für Injektionszwecke.

Anwendungsgebiete: Akute und chronische Hepatitiden, Hepatopathien, durch Alkohol und andere lebertoxische Substanzen bedingte Leberparenchymschädigungen, posthepatisches Syndrom, makrozytäre Anämien, z.B. perniciöse Anämie.

Dosierung: Soweit nicht anders verordnet in akuten Fällen täglich 1 Injektion (Mischung der Ampullen »Vitamin B12-Hevert« und »Folsäure-Hevert«, unmittelbar vor Gebrauch aufziehen) langsam intravenös oder intramuskulär injizieren.
Nach Besserung 2 Injektionen wöchentlich, später 1 Injektion monatlich.

Anwendungshinweise: Eine Mischinjektion mit anderen Injektionslösungen wird wegen der nicht vorhersehbaren Wirkung dieser neuen Arzneimittelkombination nicht empfohlen. Sofern die Gabe von mehreren verschiedenen Injektionsarzneimitteln therapeutisch angezeigt ist, sind diese in der Regel nacheinander zu injizieren.
Sollten Mischinjektionen therapeutisch angezeigt sein, z.B. Zumischung eines Lokalanästhetikums, ist die individuelle Verträglichkeit der Mischinjektion bei jedem Patienten und vor jeder Injektion durch eine subcutane Quaddelung oder ggf. durch intramuskuläre Injektion geringster Testmengen, z.B. 0,1 ml der Mischinjektion, zu prüfen.

Pharmakologie: Da Folsäure hitzeempfindlich ist, wird sie bei falscher Zubereitung der Nahrung häufig zerstört, somit wird dem Organismus zuwenig Folsäure zugeführt. Aber auch erhöhte Alkoholzufuhr führt zu Folsäuremangelerscheinungen. Die Therapie mit einigen allopathischen Antikrampfmitteln und mit Hormonen wie Ovulationshemmern, kann ebenfalls zu einem Folsäuremangel führen.

Durch Erkrankung des Dünndarmes, nach Magenoperationen und bei chronischen Durchfallerkrankungen wird Folsäure zuwenig resorbiert und der Organismus mit Folsäure unterversorgt (Malabsorptionssyndrom). In der Gravidität und besonders bei der Hyperthyreose ist ein gesteigerter Bedarf an Folsäure zu beobachten.

Da Folsäure ein Co-Enzym im Nukleinsäurestoffwechsel ist, werden die blutbildenden Zellen bei Folsäuremangel zuerst betroffen. Es kommt zu einer hyperchromen makrozytären Anämie. Aber auch die Antikörperbildung ist mitbetroffen. Das Folsäuremangel-Syndrom äußert sich meist in neurologischen und psychiatrischen Störungen (hirnorganisches Syndrom, Störung der Pyramidenbahnen, Neuropathien) mit allgemeiner Schwäche, Parästhesien und Kribbeln, sowie in blasser Gesichtsfarbe, schmerzhafter, geschwollener und glänzender Zunge. Weitere Symptome des Folsäuremangels sind Schleimhautveränderungen im Bereich der Mundhöhle und gastrointestinale Störungen, die zu Durchfall führen.

Bei chronischen Lebererkrankungen ist häufig ein Vitamin B12- und Folsäuremangel feststellbar, wodurch eine Anämie, z.B. bei Leberzirrhose, zu erklären ist. Die hochdosierte Therapie mit »Vitamin B12-Hevert« und »Folsäure-Hevert« ist bei Lebererkrankungen mit begleitender Megaloblastenämie, vor allem wenn sie durch Alkoholmissbrauch hervorgerufen wird, das Mittel der Wahl.

Die Begleiterscheinungen der perniciösen Anämie mit Vitamin B12-Mangel sind neurologische Erkrankungen, die mit Lähmungen einhergehen können (funikuläre Myelose). Der Nukleinsäurestoffwechsel, der die Grundlage des Eiweißaufbaues besonders in der Leber darstellt, benötigt Vitamin B12. Durch »Vitamin B12-Hevert« + »Folsäure-Hevert«-Injektionslösung werden die hämatologischen und neurologischen Symptome rasch und nachhaltig behoben.

Bei der Behandlung akuter und chronischer Lebererkrankungen sowie

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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